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11. Sep. 2008

Die Gerichte haben die Insolvenzen des Monates Juni 2008 mit denen des Vorjahresmonats Juni 2007 verglichen und festgestellt, dass sich die Insolvenzen um 7% verringert haben. Über 77.000 Insolvenzen meldeten die deutschen Amtsgerichte für die erste Jahreshälfte 2008. Das ist eine Veränderung gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres von rund 9%. Dabei nahmen die Verbraucherinsolvenzen im Vergleich zu den Unternehmerinsolvenzen stärker ab. In Euro ausgedrückt beliefen sich die offenen Forderungen der Gläubiger auf über 14 Milliarden Euro gegenüber 16 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die wichtigsten Hauptgründe für eine Überschuldung sind nach Ermittlungen des Statistischen Bundesamtes für Deutschland die Arbeitslosigkeit an erster Stelle, gefolgt von Scheidung oder Tod des Partners und an dritter Stelle steht das Scheitern der Selbständigkeit.

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