Im Vergleich zum Nachbarland Frankreich zahlen deutsche Erben wenig Steuern. Herr Matecki vom deutschen Gewerkschaftsbund vertritt den Standpunkt, dass das Ziel der Erbschaftsteuerreform die höhere Besteuerung von großen Erbschaften sein muss. Der kleine Erbe muss doch nicht den Sozialstaat mitfinanzieren, während die höhere Bevölkerung nur wenig beiträgt, die Leistungen aber voll in Anspruch nimmt. Die SPD gab zum Thema Erbschaftsteuerreform Verhandlungsbereitschaft an. Laut Herrn Matecki ist das der falsche Weg. Für ihn ist die Kürzung der sogenannten Haltefristen von 15 auf 10 Jahre für Unternehmen nicht akzeptabel. Seiner Meinung nach werden so die Betriebe aufgrund der Erbschaftsteuer bei Eintritt eines Erbfalls in den Ruin getrieben.
Von Alex |