Die weltweite Wirtschaftskrise schwächt die Schifffahrt. Die Umschlagszahlen sind stark eingebrochen, teilweise um bis zu 50 %. Stabil sind derzeit noch Waren, die ständig gebraucht werden, wie Kohle und Futtermittel. Weniger verschifft werden im Güterverkehr dagegen Erze oder Metallabfälle. Man unterscheidet bei der Handelsschifffahrt zwischen Güterverkehr und Containerverkehr, wobei beim Güterverkehr lose Massenfracht wie Kohle oder Getreide transportiert wird und beim Containerverkehr meist wertvollere Fertigware in Containern.Der Frachtpreisanzeiger für Gütertransporte ist der Baltic Dry Index. Dieser sank im letzten Quartal 2008 erschreckend ab. Der Export läuft ganz schlecht. Betroffen ist aber bei weitem nicht nur Deutschland. Im Hafen Singapur, welches der weltweit wichtigste Container-Umschlagplatz ist, sanken die Zahlen bereits im Sommer vergangenen Jahres. Alle Länder sparen, die USA importiert weniger und China exportiert weniger. So ist das ein Kreislauf. Dennoch bleibt man zuversichtlich und setzt in Deutschland auf die Zukunft der Binnenschifffahrt.
Von Alex |