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20. Apr. 2009

Der Energiekonzern E.ON will eventuell 4,5 % seiner Anteile an der Ostsee-Pipeline abgeben. Die noch im Bau befindliche Ostsee-Pipeline befindet sich zwischen Deutschland und Russland. Daran ist auch die BASF beteiligt, sowie der russische Gasmonopolist Gazprom und die niederländische Gasunie. E.ON ist mit 20 % an der Betreibergesellschaft Nord Stream beteiligt. Der Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder. Zugunsten des Konkurrenten Gaz de France will der Energiekonzern E.ON nun Anteile an der Ostsee-Pipeline abgeben. Russland will über die Ostsee-Pipeline ab dem Jahr 2011 mit einer Länge von 1220 Kilometern Gas direkt nach Deutschland pumpen und damit auch andere europäische Staaten versorgen. Die Versorgungssicherheit Westeuropas nennt die Gaz de France als Hauptgrund für den Einstieg bei der Ostsee-Pipeline. Allerdings streben sie einen höheren Anteil als die genannten 4,5 % an.

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