Berichte über

2. Mai. 2010

Am 11. Juni wird es soweit sein. Durch eine neue EU-Richtlinie kann man Ratenkredite leichter kündigen. Ab diesem Datum soll sowohl die teilweise als auch die vollständige Auflösung des Darlehensvertrages ab dem ersten Tag nach der Auszahlung möglich sein. Ratenkredite zeigen seit vielen Jahren große Beliebtheit bei den Kunden. Warum auch nicht! Ganz schnell kann man sich mit einem Ratenkredit einen Traum erfüllen. Der Traum vom lang ersehnten Urlaub in den Süden, ein neues Auto oder ein neues Wohnzimmer. Doch diese Kredite sind nicht nur teuer, sondern man sie auch nur schwer vorzeitig ablösen. Das könnte ja der Fall sein, wenn man von anderer Stelle Geld bekommen hat oder bei einer anderen Bank bessere Zinskonditionen erhalten könnte für den Kredit. Genau für diese Fälle kommt die neue EU-Richtlinie, die ab dem 11. Juni in Kraft treten wird, genau richtig. Konnte man bislang frühestens nach einem halben Jahr einen Ratenkredit kündigen, so soll das nun sofort nach der Auszahlung möglich sein. Doch auch hier gibt es, wie eigentlich überall, einen Haken. Für die Kündigung des Kredits darf die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung bis zu 1% der vorzeitig zurückgezahlten Summe von dem Kreditnehmer verlangen. Und - die neue EU-Richtlinie hat nicht für alle Kredite Gültigkeit. Davon ausgenommen sind Immobilienkredite und alle Darlehen, die vor dem besagten Datum, dem 11. Juni 2010, abgeschlossen worden sind.

1. Mrz. 2010

Das werden sich seit einiger Zeit, genau genommen seit dem Beginn der Finanzkrise viele Sparer fragen. Wieviel Zinsen bekomme ich noch für mein Geld? Lohnt sich bei den niedrigen Zinsen das Sparen noch? Generell muss man differenzieren. Sparbücher Sparcards und Sparkonten sind zu unflexibel und zu schlecht verzinst. Dennoch stellt Tagesgeld immer noch eine Alternative dar, wenn man täglich über sein Geld verfügen möchte und schnell reagieren möchte, wenn die Zinsen wieder steigen sollten. Den höchsten Ertrag erreicht man, wenn man sein Geld für eine bestimmte Laufzeit fest anlegen kann, was allerdings nicht jedem möglich ist. Finanzexperten haben bei einem Finanztest durch die Stiftung Warentest festgestellt, dass es mit dem Zins gar nicht so schlecht aussieht, vergleicht man den heutigen mit dem vor zwei Jahren, als es auf Tagesgeldanlagen teils noch über 4 % Zinsen gab. Zur Zeit liegen sie maximal knapp über 2 %. Es ist nämlich wichtiger den Zins nach Abzug der Inflationsrate, den sogenannten Realzins, zu betrachten, als den reinen Anlagezins. Zieht man dann den Vergleich, muss man feststellen, dass er heute mit etwa 1,2 % ebenso hoch liegt wie in der Hochzinsphase. Damals verlor das Geld über 2 % an Kaufkraft pro Jahr. 2009 lag dagegen die Inflationsrate nur bei 0,4 %. Rat von www.steuersparmodellschiffsbeteiligungen.com: Holen Sie sich verschiedene Angebote bei den Banken Ihres Vertrauens ein und prüfen Sie in aller Ruhe.

12. Feb. 2010

Zählen Sie auch zu den Leuten, die noch die gute, alte D-Mark zu Hause haben. Wenn Sie sich nun entschließen, sich von der alten Währung zu trennen, dann können Sie die D-Mark bei der Deutschen Bundesbank eintauschen. Nach Expertenmeinung der Deutschen Bundesbank lagern immer noch Milliarden in deutschen Haushalten. Mittlerweile sind 8 Jahre seit der Einführung des Euro vergangen. Zwingend muss man das Geld nicht umtauschen, aber es ist gut zu wissen, dass es noch Möglichkeiten gibt, das Geld in Euro umzutauschen. In allen Filialen der Bundesbank, insbesondere zu finden in größeren Städten wie Berlin, Leipzig, Erfurt und Magdeburg, ist es kostenlos möglich und es gilt sowohl für Münzen in unbegrenzter Höhe als auch für Banknoten. In Deutschland besteht für den Umtausch keine Frist, in einigen, anderen Euro-Ländern sehr wohl.

4. Jan. 2010

Die Politik hatte im Sommer ein Gesetz zur Stärkung der Anlegerrechte beschlossen. Die darin enthaltene Protokollpflicht der Banken trat jetzt zum 1. Januar 2010 als Neuregelung für Sparer in Kraft. Danach sind alle Banken und Finanzdienstleister dazu verpflichtet, den Inhalt jeder Anlageberatung genau zu dokumentieren. Es soll dadurch künftig zu keinen Fehlberatungen mehr kommen oder, wenn es doch zu einer Fehlberatung gekommen ist, dann soll diese mit Hilfe des Protokolls leichter vor Gericht beweisbar sein. In dem Beratungsprotokoll der Banken sollen die Anlagewünsche des Sparers ebenso stehen, wie die Empfehlungen des Beraters. Noch vor dem Vertragsabschluss bekommt der Kunde die Niederschrift überreicht, damit er prüfen kann, ob die Beratung richtig wiedergegeben wurde. Damit kann der Kunde von dem Vertragsabschluss Abstand nehmen, wenn in dem Protokoll Angaben stehen, die im Gespräch nie gefallen sind oder nicht richtig wieder gegeben wurden. Das gilt auch für Finanzberatungen am Telefon. Hier muss dem Kunden die Dokumentation unverzüglich danach zugeschickt werden. Erkennt der Kunde, dass das Protokoll nicht dem geführten Gespräch entspricht, dann kann er von seinem einwöchigen Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

28. Dez. 2009

Die Schufa ist die Schutzgemeinschat für die allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa. Sie speichert die Daten von jedem Verbrauer, der ein Konto hat. Jeder muss die Schufa-Klausel unterzeichnen, der einen Handyvertrag abschließt oder einen Verbraucherkredit beantragt.
Gespeichert werden der Name, die Anschrift, das Geburtsdatum und das Geschlecht. Die Schufa bekommt die Daten von den Banken, den Telefonunternehmen und den Versandhäusern. Damit werden sie berechtigt, bei der Schufa Daten über den Antragsteller abzurufen. Die Schufa verwaltet den Finanz-Status der Bürger.
Wird die Schufa-Klausel nicht unterschrieben, so wird meist die Konto-Eröffnung oder die Kreditaufnahme abgelehnt. Die Kreditwürdigkeit des Kunden wird aus allen Daten von der Schufa ermittelt. Das nennt man dann den Scorewert oder den Punktewert. Der Verbraucher ist um so kreditwürdiger, je höher der Wert ausfällt.

30. Nov. 2009

Für unsere Leser von Steuer Sparmodell Schiffsbeteiligungen in Kürze die neuen Banken-Regeln, die sich ab dem 31. Oktober diesen Jahres geändert haben:

- Das Girokonto kann jetzt innerhalb von 4 Wochen gekündigt werden. Vorher waren es 3 Monate.
- Höchstens 4 Werktage darf eine Überweisung dauern.
- Die Bank ersetzt einen Schaden durch Manipulation an einem Geldautomaten in voller Höhe.
- Künftig wird eine Bankberatung mitgeschrieben. Beide unterschreiben das mit dem Kunden ausgefüllte Protokoll.
- Innerhalb von 2 Monaten können Lastschriften kostenlos widerrufen werden. Bisher waren es 6 Wochen gewesen.

Es bleibt nun jedem selbst überlassen, die neuen Regeln für gut zu befinden und im Bedarf die Bank darauf anzusprechen.

26. Okt. 2009

Jeder möchte Geld sparen und günstig anlegen, damit es sich vermehrt. Was ist sinnvoll? Die Anleihen und Schatzbriefe bieten höchste Sicherheit und gute Zinsen. Der Staat finanziert mit den Bundeswertpapieren seinen Haushalt. Diese ferstverzinslichen Wertpapiere können Schatzbriefe, Obligationen oder Anleihen sein. Sie werden mit dem Staatsvermögen und den Steuereinnahmen finanziert. Daran merkt man, wie sicher diese Bundeswertpapiere sind. Die Bundeswertpapiere bieten höchste Sicherheit, denn der Staat kann so gut wie nicht Pleite gehen. Der Erwerb dieser Wertpapiere sowie das dazu erforderliche Konto ist kostenlos. Außer den Bundesanleihen können die Bundeswertpapiere über die Bundesfinanzagentur erworben werden.

20. Okt. 2009

In der EU gelten ab dem 31. Oktober diesen Jahres neue Regeln für Bankkunden. Es sind neue Regeln für den Zahlungsverkehr. Man wollte damit sicher stellen, dass insbesondere grenzüberschreitende Zahlungen schneller und sicherer werden sollen. Leider wird dem Bankkunden auch mancher Nachteil mit der neuen Regelung zugemutet. So sollen Überweisungsaufträge künftig schon mit dem Zugang bei der Bank oder Sparkasse unwiderruflich wirksam sein. Weiterhin sind Banken nicht mehr verpflichtet, den Namen des Empfängers auf  Überweisungen mit der Kontonummer abzugleichen. Es sind nur noch die Kontonummer und die Bankleitzahl maßgeblich. Also, absolute Vorsicht, wenn sie nach dem 31. Oktober Überweisungen ausfüllen. Da kann ein Zahlendreher schon gravierende Auswirkungen haben. Die geänderten Geschäftsverbindungen gehen dieser Tage den Bankkunden zu. Noch ein Hinweis: Große, also noch größere Sorgfalt als bisher, ist geboten, beim Umgang mit den Geldkarten. Die Banken können nämlich bei Verlust einer solchen Geldkarte oder jeglichem Mißbrauch dem Kunden 150 Euro in Rechnung stellen, die der Kunde selbst zu tragen hat. Nun ist jedem selbst überlassen, die neuen Regelungen für gut oder nicht so gut zu befinden. Anwenden müssen wir die neuen Bankregeln in der EU in jedem Fall.

12. Okt. 2009

Aufgrund einer EU-Verordnung führen die Banken neue Geschäftsbedingungen ein. Zum 31. Oktober müssen die Banken und Sparkassen die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen einführen und an ihre Kunden versenden. Die Zahlungsbedingungen sollen in den Mitgliedsländern vereinheitlicht werden. Wenn bisher die Bank  im Fall des Verlustes der EC-Karte haftete, so kann die Bank nun den Kunden dazu veranlassen, 150 Euro des Schadens selbst zu tragen, wenn der Dieb der EC-Karte sich schon am Geldkonto bedient hat, bevor die EC-Karte gesperrt werden konnte. Das wird jede Bank selbst entscheiden, ob sie weiterhin kulant verfährt. Eigentlich müssen sie nach den neuen Verordnungen nur noch ab einem Betrag von 150 Euro aufwärts die Haftung übernehmen. Überweisungsaufträge werden künftig unwiderruflich sein. Der Bank obliegt nun nicht mehr die Pflicht, den Empfängernamen und die Kontonummer abzugleichen. Erfreulich an den neuen AGB wird sein, dass künftig die Überweisungen innerhalb der EU schneller ankommen sollen. Auch sollen grenzüberschreitende Lastschriften innerhalb der EU künftig möglich sein.

31. Aug. 2009

Viele Sparer sind seit der Finanzkrise verärgert. Ihr Vermögen ist nicht mehr da. Grund? Falsche Beratung der Banken bei der Geldanlage. Nun soll deshalb ein neues Gesetz kommen, das die Rechte der Anleger stärkt. Ab sofort gelten im Fall von Schadenersatzansprüchen längere Verjährungsfristen. Die Ansprüche verfallen bei einer falschen Beratung erst nach drei Jahren, nachdem der Schaden eingetreten ist. Die längste Frist, um Ansprüche einzuklagen, steigt jetzt auf 10 Jahre nach Vertragsabschluss. Bisher trat die Verjährung bereits 3 Jahre nach dem Kauf eines Finanzproduktes ein. Außerdem sollen Banken dazu verpflichtet werden, ein Protokoll über jedes Anlagegespräch zu erstellen. Dieses soll dann dem Kunden vor Abschluss des Vertrages übergeben werden, damit er es kontrollieren kann. Die Protokoll-Regelungen werden ab 2010 für die Banken gelten und für mehr Rechte für die Sparer sorgen.

3. Jun. 2009

Wird altes Geld vor dem Euro noch umgetauscht? Ja, Geld vor dem Euro wird umgetauscht. Die meisten Währungen aus der Zeit vor dem Euro werden in den Zentralbank Filialen der jeweiligen Länder noch angenommen, zum Teil auch von Banken im jeweiligen Land. Aber auch in Deutschland ist das möglich. In großen Bahnhöfen und Flughäfen gibt es fast 100 Filialen der deutschen ReiseBank. Diese Bank nimmt noch Scheine vieler früherer Europa-Währungen an. Ein Drittel des Wertes muss als Gebühr bezahlt werden. Dafür spart man sich allerdings den Weg ins Ausland, um sein Geld um zu tauschen.

6. Mrz. 2009

Wie fast schon zu erwarten war, wurde der Leitzins im Euro-Raum von 2 % auf 1,5 % gesenkt. Die anhaltende Rezession zwang die europäische Zentralbank gewissermaßen dazu. Der Leitzins ist der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft. Mit 1,5 % ist nun der niedrigste Stand seit der Euro-Einführung im Jahr 1999 errreicht. Die Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt deutlich ihre Spuren. Die Europäische Zentralbank hofft durch die Senkung die Kredite für Investoren attraktiver zu machen. Leider müssen die kurzfristigen Geldanleger darunter leiden, da ihr Sparzins auch gesenkt wird. Andere Länder reagieren auf die weltweite Krise auch mit der Senkung des Leitzinses. In den USA und in Japan ist er praktisch bei null gelandet und in Großbritannien wurde er zeitgleich wie in Deutschland um 0,5 % gesenkt und liegt dort nun bei erschreckenden 0,5 %. Wo soll das noch hinführen?

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