Rechtzeitig an das Alter und die Absicherung der Finanzierung des Altwerdens denken, wird heutzutage immer wichtiger. Es macht sich im Alter bezahlt, wenn man rechtzeitig eine Investition in Wohneigentum tätigt. Wer hat mehr Geld im Alter - Mieter oder Hausbesitzer? Das statistische Bundesamt gibt den monatlichen Mietwert der selbst genutzten Immobilie mit 530 Euro an. Das ist eine Art zweite Rente, über die die Miethaushalte nicht verfügen. Wagt man einen Blick in die Haushaltskassen der deutschen Rentner, dann ist eindeutig klar, dass Wohnungseigentümer oder Hausbesitzer im Ruhestand deutlich mehr Geld zur Verfügung haben als Mieter. Außerdem kann die eigene Immobilie beliehen werden, wenn das Geld im Alter nicht reichen sollte. Langfristig sinken bei Eigentümern die Wohnkosten auf 8% des Haushaltsbudgets. Bei den Mietern machen die Wohnkosten 30 % des jeweiligen Haushaltsbudgets aus. Also, es könnte sinnvoll, sich schon jetzt Gedanken über die Zukunft zu machen. Und die Zinsen für Baudarlehen sind aufgrund der anhaltenden Finanzkrise immer noch niedrig.
Seit dem 01.01.2004 werden die Kapitalleistungen in die Beitragspflicht einbezogen. Dazu hat das Bundessozialgericht in allen bisherigen Entscheidungen erklärt, dass die Beitragspflicht der Kapitalleistungen rechtmäßig ist.
Das Bundesverfassungsgericht hatte zwei Verfassungsbeschwerden gegen Urteile des Bundessozialgerichts gar nicht zur Entscheidung angenommen. Auch dieses Gericht ist der Meinung, dass die Erhebung von Beiträgen aus den Kapitalleistungen einer betrieblichen Direktversicherung verfassungskonform ist.
Die richtige Geldanlage zur Altersvorsorge ist ganz wichtig. Das macht die aktuelle Finanzkrise derzeit deutlich. Sichere Werte sind gefragt. Das eigene Haus ist eine sichere Kapitalanlage und eine Altersvorsorge. Zudem gibt es auch die staatliche Förderung seit Einführung des neuen Eigenheimrentengesetzes, dem Wohn-Riester. Immobilien können demnach im Sinne der Riester-Rente genutzt werden. Zulagen und Steuervorteile werden auch zur Finanzierung der eigenen vier Wände genehmigt. Für eine eigene Immobilie sprechen auch die Wertsteigerung, der Inflationsschutz und der langfristige Vermögensaufbau. Gut umgehen kann man als Hauseigentümer auch lästige Mieterhöhungen. Anfänglich höhere Finanzierungskosten werden durch eine attraktive Rendite abgeschwächt. Die Renditeerwartung liegt bei durchschnittlich 5 % bis 7 %, so der Immobilienverband Deutschland. Damit liegt sie bei ebenbürtiger Sicherheit sogar noch vor festverzinslichen Anlagen und Wertpapieren. Die aktuellen Zinsen für ein Hausdarlehen liegen im Moment um die 4,5 %. Damit kann man den Kredit auch schneller tilgen. Nicht zu verachten ist die Kostenentlastung, betrachtet man die Mietfreiheit im Alter angesichts der stetig fallenden staatlichen Rentenleistungen. Damit hat man mehr Geld im Alter für den eigenen Lebensunterhalt zur Verfügung.
Das Bundesministerium der Finanzen nahm am 20.01.2009 Stellung zur steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge und der betrieblichen Altersversorgung. Damit wird das vorherige Schreiben vom 05.02.2008 aktualisiert. Die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen, kurz ZfA, überprüft durch Datenabgleich den Anspruch auf Sonderausgabenabzug in der Einkommensteuererklärung nach § 10a des Einkommensteuergesetzes. Die private Altersvorsorge wird durch die staatliche Zulage und den Sonderabzug gefördert. Es gibt unmittelbar und mittelbar begünstigte Personen und die Zulage setzt sich durch den Mindesteigenbetrag, der derzeit bei 4% des rentenversicherungspflichtigen Einkommens liegt, zusammen und der Grund- und Kinderzulage. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt durch eine Entgeltumwandlung bei der Gehaltsabrechnung. Dadurch ergibt sich bei der Lohnsteuer eine Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 des EStG. Die Förderung erfolgt auch hier durch den Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG. und die Zulage nach Abschnitt XI EStG. Das BMF-Schreiben steht bereit unter folgendem Link: das BMF, dann Aktuelles, dann BMF-Schreiben, dann 20.01.2009: steuerliche Förderung der privaten Altersvorsorge und betrieblichen Altersversorgung.