Vor eineinhalb Jahren kaufte der britische Finanzinvestor Argyll Partners die Kaufhauskette Woolworth. Und jetzt steht die Kaufhauskette Woolworth vor der Insolvenz? Trotz umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen ist keine Liquidität mehr gesichert. 11000 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich bangen um ihre Arbeitsstelle, sie arbeiten derzeit in ca. 300 Filialen in Deutschland und etwa 20 Filialen in Österreich. Der Insolvenzantrag ist schon gestellt worden. Ein vorläufiger Verwalter über das Vermögen des Traditionsunternehmens wurde vom Frankfurter Amtsgericht bestellt. Als Gründe für die Insolvenz werden das schlechte Weihnachtsgeschäft, die zunehmende Konkurrenz und der starke Umsatzrückgang bei Discount-Warenhäusern genannt. Woolworth ist nicht die erste Kaufhauskette, die Pleite macht. Auch die Ketten Hertie, Wehmeyer, SinnLeffers haben Insolvenzanträge gestellt. Woolworth hat eine lange Tradition. So wurde die erste Filiale in Bremen im Jahr 1927 eröffnet. In den USA, wo das unternehmen schon im Jahr 1879 zu wachsen begann, gibt es schon seit 1997 keine Filialen mehr. Und in Grossbritannien gibt es seit Anfang dieses Jahres auch keine Woolworth Geschäfte mehr.
Von Alex |