Die Bundesregierung hat beschlossen, mit ELENA ( elektronischer Einkommensnachweis) die größte Sammlung an personenbezogenen Daten in Deutschland aufzubauen. Dem gegenüber steht die Meinung des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV) vom 20. Oktober 2008. Der Arbeitgeber soll laut Beschluss künftig weitaus mehr Daten über jeden Arbeitnehmer monatlich erfassen als bisher. Dies sollen Daten sein, die für das Arbeitslosen-, das Eltern- oder Wohngeld wichtig sein können. Monatlich sollen dann diese Angaben von jedem Arbeitnehmer an eine “Zentrale Speichstelle” elektronisch übermittelt werden, damit im Antragsfall auf diese Daten zurückgegriffen werden kann. Damit geht der Trend eindeutig weiter, dass die Bürokratiekosten auf den Arbeitgeber von der Verwaltung abgewälzt werden. Der DStV meint, dass es unnötig ist, soviele Daten zusammen zu tragen und abzuspeichern, da in der Regel nur eine kleine Anzahl von Bescheinigungen benötigt wird. Und somit ist der derzeitige Entwurf abzulehnen.
Von Alex |