Am 01. Januar diesen Jahres trat die Abgeltungsteuer in Kraft. Die Kreditinstitute müssen von allen Kapitalerträgen einen einheitlichen Steuersatz in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer an das Finanzamt abführen. Dabei bleibt der einheitliche Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro für Ledige und 1602 Euro für Verheiratete steuerfrei. Allerdings muss man dazu dem Bankinstitut einen Freistellungsauftrag vorlegen. Das gilt auch für die Bausparkassen. Die Abschaffung der 12-monatigen Spekulationsfrist bringt seitens der Abgeltungsteuer hinsichtlich der Geldanlagen in Fonds wichtige Änderungen. So wird auf Veräußerungsgewinne eine Steuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer gleich bei Veräußerung ohne Spekulationsfrist fällig. Die alte Regelung gilt nur noch für Fondsanteile, die vor dem 01.01.2009 erworben wurden. Hier bleiben Veräußerungsgewinne nach Ablauf von 12 Monaten steuerfrei. Union Investment hat zum Beispiel die meisten Depots mit einem Fondssparplan gedoppelt, damit unterschiedliche Besteuerungen von Fondsanteilen innerhalb eines Depots vermieden werden können. Der Kunde kann somit selbst im Einzelfall entscheiden, ob er Anteile aus dem alten oder dem neuen Bestand verkaufen möchte.
Die weltweite Wirtschaftskrise schwächt die Schifffahrt. Die Umschlagszahlen sind stark eingebrochen, teilweise um bis zu 50 %. Stabil sind derzeit noch Waren, die ständig gebraucht werden, wie Kohle und Futtermittel. Weniger verschifft werden im Güterverkehr dagegen Erze oder Metallabfälle. Man unterscheidet bei der Handelsschifffahrt zwischen Güterverkehr und Containerverkehr, wobei beim Güterverkehr lose Massenfracht wie Kohle oder Getreide transportiert wird und beim Containerverkehr meist wertvollere Fertigware in Containern.Der Frachtpreisanzeiger für Gütertransporte ist der Baltic Dry Index. Dieser sank im letzten Quartal 2008 erschreckend ab. Der Export läuft ganz schlecht. Betroffen ist aber bei weitem nicht nur Deutschland. Im Hafen Singapur, welches der weltweit wichtigste Container-Umschlagplatz ist, sanken die Zahlen bereits im Sommer vergangenen Jahres. Alle Länder sparen, die USA importiert weniger und China exportiert weniger. So ist das ein Kreislauf. Dennoch bleibt man zuversichtlich und setzt in Deutschland auf die Zukunft der Binnenschifffahrt.